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Siemens

Animationsclip „Rail Communication“
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Choreografie der Massen

Der Animationsclip „Rail Communication“, den wir für Siemens konzipiert und umgesetzt haben, musste virtuell ähnliche Herausforderungen meistern, wie die dargestellten Siemens-Systeme in der Realität: Es galt eine Vielzahl an Passagieren so zu steuern, dass sie sich im begrenzten Raum möglichst ungehindert bewegen. Bahn- und Bahnhofsszenen einer Metropole bevölkert von großen Mengen an Passagieren, die von kommunizierender Technik darin unterstützt werden, die Infrastruktur möglichst effizient und reibungslos zu nutzen.

Die Idee: Technik kombinieren

Siemens vernetzt die in Bahnen und Bahnhöfen eingesetzte Technik zunehmend miteinander, um Vorteile zu generieren und Lösungen zu finden, die deutlich umfassender, innovativer und zielführender sind, als die der einzelnen Sub-Systeme oder einfacher Kombinationen alleine. Die entstehenden Synergieeffekte führen zu völlig neuen Daten und erlauben es, sie auf völlig neue Art zu nutzen. Dieser Mehrwert sollte durch die Animation von U-Bahnhofssituationen deutlich gemacht werden, um als Informations- und Diskussionsgrundlage in Vertriebssituationen zu dienen. Der Clou unseres Animationsclips besteht darin, dass wir die Darstellung der Bahnhofsszenen von der Darstellung der verwendeten Technik getrennt haben. Während Erstere in realistischen 3D Animationen dargestellt sind, basieren Letztere auf illustrativen 2D Animationen.

Der Inhalt: Vernetzte Systeme für Mobilität

In einem Tunnel fährt eine voll besetzte U-Bahn. Auch der Bahnhof ist stark bevölkert. Plötzlich wird die Szene heller; subtile Netzstrukturen sind zu erkennen – Effekte der Siemens-Technik: vernetzte Kommunikation für Passagiere und Sicherheitspersonal, innovative Leitsysteme auf mobilen Geräten, eine digitale Bahnhofsinfrastruktur. In die Bahnhofsszenen sind insgesamt drei in 2D animierte Passagen eingebettet, die sich ganz auf die verwendete Technik und deren Nutzen konzentrieren: an die Passagierströme angepasste Rolltreppengeschwindigkeit, die Analyse potenziell gefährlicher Gegenstände, Bahnhaltepunkte, die sich daran orientieren, wo sich gerade Passagiere befinden.

Besonders beeindruckend sind die enormen Passagierzahlen in den Bahnhofsszenen. Mehrere hundert Personen bewegen sich in den Bahnen und durch die Bahnhofsgebäude, ohne sich gegenseitig in die Quere zu kommen.

Die Technik: realistisch & individuell

Wir haben aus den einzelnen Teilideen und Konzepten ein Gesamtszenario entworfen, in dem wir mit Maya verschiedene Zügen und eine komplexe Bahnhofsszenerie mit allen wesentlichen Systemkomponenten (Sensoren, Kameras, Funkkomponenten) aufgebaut haben.

Um die simulierten Passagiermassen störungsfrei in der Animation zu bewegen, haben wir eine Crowd-Simulation erstellt und sie im 3D Programm choreografiert.

Die Passagiere bestehen aus insgesamt 35 einzelnen Figuren mit eigenen Knochenskeletten, die individuell animiert wurden. Um die Bewegungen möglichst realistisch wirken zu lassen, haben wir auf Motion-Tracking Daten zurückgegriffen und die Animationen bei besonders komplexen Bewegungen zusätzlich per Hand optimiert.

Die für den Clip wichtigsten Personen wurden per Skript mit spezifischen Eigenschaften, Kleidungsstilen und zusätzlichen Einzelanimationen ausgestattet.

Die User Experience: nachvollziehbar und verständlich

Betrachter des Animationsclips sehen sich mit Situationen konfrontiert, die sie so ähnlich selbst schon etliche Male erlebt haben – ohne die von Siemens entwickelten Verbesserungen selbstverständlich. Diese Innovationen werden auf gleich zwei verschiedenen Ebenen vorgestellt. Zum einen in der realistisch animierten Bahnhofsszenerie, sodass sie einfach und intuitiv nachvollzogen werden können. Zum anderen durch leicht verständliche Erklärsequenzen in 2D, die die verwendete Technik abstrahiert und rein rational erklären.

Durch diese beiden sich gegenseitig unterstützenden Erkläransätze konnte auf erläuternde Texte nahezu vollständig verzichtet werden. Gesprochener Text findet sich gar nicht, Texteinblendungen beschränken sich auf die Nennung der als nächstes dargestellten Systeme. Zusätzlich wird es Vertriebsmitarbeitern so ermöglicht, die Inhalte der Clips selbst zu ergänzen und dabei auf besonders wichtige kundenindividuelle Keyfacts gezielt einzugehen.

Das Ergebnis: alltäglich und zukunftsweisend

Der Animationsclip „Rail Communication“ wirkt gleichzeitig wie aus dem täglichen Leben gegriffen und zukunftsweisend. Das ist gelungen, indem wir äußerst realistische Alltagsszenarien animiert haben, die wir anschließend mit einer subtilen aber deutlich zu erkennenden Schicht überlagert haben, die die Kommunikationen der einzelnen Systemkomponenten untereinander darstellt.

Sowohl die dargestellten Inhalte als auch die Art der Darstellung machen deutlich, dass es häufig weniger auf einzelne Informationen als auf deren intelligente Kombination ankommt, um neue und innovative Lösungsansätze zu finden. Das konnte auch im bisherigen Vertriebseinsatz überzeugen.



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